Wissen
Krypto-Steuern beziehen sich auf die steuerlichen Verpflichtungen, die mit Gewinnen aus dem Handel mit Kryptowährungen wie Ethereum, Bitcoin und anderen Coins resultieren. In der Regel werden sie für gewöhnliche Trader als sogenannte private Veräußerungsgeschäfte behandelt.
Es gibt zwei Möglichkeiten, bei denen deine Gewinne aus dem Handel mit Kryptowährungen steuerfrei sind:
Sollte keine dieser Fälle bei dir zutreffen, musst du deine Trades sorgfältig dokumentieren. Du musst beim Fiskus auf Nachfrage jede einzelne Transaktion nachweisen können, in der Regel wird sie nach einem entsprechenden Nachweis verlangen.
Für private Veräußerungsgeschäfte gibt es in der Steuererklärung die Anlage “SO”, die du bei Elster finden solltest. Zur Ermittlung deines Gewinnes (auf steuerdeutsch “Überschuss”) ziehst du vom Veräußerungspreis die Anschaffungskosten ab. Den Überschuss musst du dann versteuern. Die Höhe der Steuer hängt von deinem persönlichen Einkommensteuersatz ab.
Tipp: Wenn du eine Krypto-Steuersoftware nutzt, kannst du von so gut wie allen Exchanges und Wallets deine Daten importieren und dir automatische Reports zur Abgabe in Elster oder anderen gängigen Steuertools erstellen lassen.
In der Schweiz sind Krypto-Gewinne grundsätzlich steuerfrei. Sie zählen jedoch zum Gesamtvermögen, das unter Umständen besteuert wird.
In Österreich sieht es hingegen nicht ganz so rosig aus. Hier schlägt der Fiskus mit 27,5 Prozent Kapitalertragsteuer zu Buche.